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Aktuelles

Tagung zum Thema "Macht Digitalisierung unser Gesundheitssystem sicherer?

Auf der Expertentagung am 21. November 2018 die unter dem Ehrenschutz des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie der Medizinischen Universität Wien steht und in Kooperation mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin stattfindet, werden Projekte und Strategien zum Thema: „Macht Digitalisierung unser Gesundheitssystem sicherer?“ präsentiert. Wir möchten aufzeigen, wie digitale Technologien und die Vernetzung digitaler Daten die Patienten- und Mitarbeitersicherheit verbessern können aber auch auf die Gefahren aufmerksam machen. Unser Ziel ist es, Leuchtturmprojekten der Patientensicherheit eine Bühne zu bieten sowie rechtliche, ethische und soziale Aspekte zu diskutieren.

Im Anschluss findet anlässlich des 10 jährigen Bestehens der Plattform Patientensicherheit eine Podiumsdiskussion zum Thema "Vision Zero 2040", statt. Die Plattform Patientensicherheit ist nunmehr seit 10 Jahren im Österreichischen Gesundheitswesen tätig und konnte zahlreiche Ideen und Initiativen umsetzen. Zahlreiche Gesundheitseinrichtungen haben nunmehr als zenralen Punkt in ihrem Leitbild die Patientensicherheit festgeschrieben. Allerdings braucht es noch weitere zahlreiche Maßnahmen, um die Zahl der Geschädigten durch unerwünschte Ereignisse drastisch zu reduzieren. Experten und Entscheidungsträger diskutieren gemeinsam, ob und wie es möglich ist, dieses Ziel zu erreichen.

Der Tag endet mit einem kleinen Sektempfang, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.

Tagung: "Macht Digitalisierung unser Gesundheitssystem sicherer?"

Zeit: 21. November 2018    09.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Ort: Wolke 19 im Ares Tower, Donau-City-Straße 11, 1220 Wien

Den Lageplan/Wegbeschreibung finden Sie unter folgendem Link: http://eventwolken.at/de/wolke19/#/anfahrt

Das detaillierte Programm finden Sie im Anhang.

Die Veranstaltung ist kostenlos!

Wir bitten um Anmeldung für die Tagung unter nicole.norwood@univie.ac.at

Wir bitten um extra Anmeldung für den Sektempfang unter office@plattformpatientensicherheit.at

Programm


Round Table zum Thema "Seltene Erkrankungen"

„Seltene“ Erkrankungen sind international aufgrund der besonderen Betreuungsanfordernisse zu einer Schlüsselfragestellung, nicht nur bei neuen Behandlungsansätzen, sondern auch in der Gesundheitsökonomie und in der interdisziplinären Betreuung chronisch erkrankter PatientInnen, geworden. Das Zusammenspiel der eingebundenen Organisationen mit den speziellen Exzellenzzentren, die den neuesten Stand der Behandlung gewährleisten können, wird im Rahmen des Round Tables nicht nur als medizinische, sondern auch als Vernetzungsaufgabe vorgestellt.

Termin: 28. November 2018 (17:00 bis 19:00 Uhr)

Ort: Seminarraum "Alte Kapelle", Spitalgasse 2-4, Hof 2.8, 1090 Wien

Anmeldung: stefanie.machata@univie.ac.at

Um Anrechnung für das Diplom-Fortbildungs-Programm der österreichischen
Ärztekammer wird angesucht.


Wilhelm-Hartel-Preis für Ulrich H.J. Körtner

In Anerkennung seiner hervorragenden fächerüberreifenden Forschungstätigkeit im Bereich der Theologie sowie insbesondere der Medizin- und Bioethik ist Ulrich H.J. Körtner von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit dem Wilhelm Hartel-Preis ausgezeichnet worden. Die feierliche Übergabe des Preises fand am 13. Dezember 2016 statt. Der Wilhelm Hartel-Preis in Höhe von 15.000 Euro wird vergeben an Gelehrte, die in Österreich wirken und hervorragende wissenschaftliche Leistungen in den von der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW im weitesten Sinne vertretenen Fächern vollbracht haben.

Körtner ist seit 1992 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seit 2001 ist er Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, in dem er seit seiner Gründung 1993 tätig ist. Körtner ist auch Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie in Wien. Neben der Medizin-, Pflege- und Bioethik liegen Körtners Forschungsschwerpunkte auf den Gebieten der Fundamentaltheologie und Hermeneutik, allgemeine Ethik, Diakonie, Ökumenische Theologie, Eschatologie und Apokalyptik. 1998 gehörte Körtner zu den Gründungsmitgliedern der Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie, deren Vorsitzender er von 1998 bis 2008 war.

Professor Körtner studierte evangelische Theologie in Bethel/Bielefeld, Göttingen und Münster. 1982 erfolgte die Promotion, 1987 die Habilitation an der Kirchlichen Hochschule Bethel, an der Körtner als Assistent tätig war. Von 1986 bis 1990 war er Gemeinpfarrer in Bielefeld, von 1990 bis zu seiner Berufung nach Wien Studienleiter an der Evangelischen Akademie Iserlohn.

2001 wurde Körtner als bislang einziger Theologe als österreichischer Wissenschaftler des Jahres ausgezeichnet. 2010 wurde ihm die Ehrendoktorwürde des Institut Protestant de Théologie/Faculté libre de Théologie Protestante de Paris verliehen, 2013 die Ehrendoktorwürde der Reformierten Theologischen Universität Debrecen. 2015 erhielt er den Wiener Preis für humanistische Altersforschung. 2016 wurde ihm das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen.


Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse für Ulrich H.J. Körtner

Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Medizin- und Bioethik sowie der Diakonie und der Diakoniewissenschaft wurde Ulrich H.J. Körtner das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik Österreich verliehen. Die Auszeichnung wurde ihm am 15. November 2016 von Staatssekretär Dr. Harald Mader überreicht.

Körtner ist seit 1992 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seit 2001 ist er Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, in dem er seit seiner Gründung 1993 tätig ist. Körtner ist auch Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie in Wien und Bundespfarrer der Johanniter-Unfall-Hilfe Österreich. Seit 1994 ist er Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses für Genanalysen und Gentherapie am Menschen. Er war Mitglied der österreichischen Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt (2001–2013), der World Commission on the Ethics of Scientific Knowledge and Technology (COMEST) der UNESCO (2006–2009) und der österreichischen UNESCO-Kommission (2006–2010).


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