Institut für Ethik und Recht in der Medizin


Herzlich willkommen am Institut für Ethik und Recht in der Medizin und Forschungsplattform der Universität Wien!


Das Institut für Ethik und Recht in der Medizin (IERM) der Universität Wien wurde 1993 gegründet und ist bisher das einzige seiner Art in Österreich. An dem seit 2004 als interdisziplinäre Forschungsplattform der Katholisch-Theologischen Fakultät, der Evangelisch-Theologischen Fakultät und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät geführten Institut ist auch die Medizinische Universität Wien über einen Kooperationsvertrag beteiligt.

Kontakt

Spitalgasse 2-4, Hof 2.8 
Campus, Altes AKH
A-1090 Wien

Telefon: +43 (1) 4277 22201 
Fax
: +43 (1) 4277 9222
E-Mail: ierm@univie.ac.at

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Öffnungszeiten

Während des Semesters 

MO bis FR 10 bis 16 Uhr

und nach Terminvereinbarung.


Während der vorlesungsfreien Zeit

nach Terminvereinbarung.

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 Aktuelles


 

 

 Presse


Impfen im Bundesstaat

Die österreichische Impfkampagne hat nun ein hohes Tempo erreicht, allerdings immer noch mit Unterschieden zwischen den einzelnen Bundesländern. Zu diesem Thema hat Prof. Stöger einen Blogpost im Rahmen des internationalen Projekts Lex Atlas Covid-19 verfasst.

Den vollständigen Blogpost finden Sie hier.

31.05.21

 

 

Töten und sterben lassen

Der Verfassungsgerichtshof hat das ausnahmslose Verbot der Hilfe zur Selbsttötung für verfassungswidrig erklärt, nun hat der Gesetzgeber bis Jahresende Zeit, den assistierten Suizid gesetzlich zu regeln. Es gehört zu den offenen Fragen, wer künftig Suizidhilfe leisten darf, ob dies zum Beispiel ÄrztInnen oder auch nahestehende Personen sein dürfen.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Den vollständigen Gastkommentar von Ulrich H.J. Körtner finden Sie hier.

13.05.2021

Wie aussagekräftig sind Umfragen zum Sterben?

Kurz vor dem „Dialogforum Sterbehilfe“ hat eine Befragung für Aufsehen gesorgt. Eine
andere kommt zu differenzierteren Aussagen, wie Menschen sterben wollen.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Den vollständigen Gastkommentar von Maria Kletecka-Pulker finden Sie hier.

29.04.2021

In Würde sterben: Braucht es dazu die Sterbehilfe?

Im Dezember 2020 hat der VfGH das unbedingte Verbot der Beihilfe zum Suizid als verfassungswidrig aufgehoben. Nun muss das Parlament bis zum Jahresende eine Regelung finden, die sozusagen eine leichte Form der Sterbehilfe in Österreich zulässt.

In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der Vorträge sowie Diskussionen, die im Rahmen der Veranstaltung "Beihilfe zum Suizid" am 22.04.2021 stattgefunden haben, zusammengefasst.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

27.04.2021

Working Paper Nr. 5 "Die VfGH-Entscheidung aus ethischer Sicht"

Paper Nr. 5 zum Thema "Die VfGH-Entscheidung aus ethischer Sicht", verfasst von Ulrich H.J. Körtner, diskutiert die wichtigsten ethischen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der VfGH-Entscheidung vom 11.12.20 ergeben.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.  

26.04.2021

Sollen Geimpfte ihre Freiheiten zurückbekommen?

In seinem Interview geht Prof. Ulrich H. J. Körtner unter anderem auf folgende Fragen ein: Ist schon "impfneidisch", wer Details der Impfstrategie kritisiert? Sollen Geimpfte ihre Freiheiten zurückbekommen, auch wenn noch nicht alle dran waren? Was passiert, wenn die Politik falsche Hoffnungen weckt?

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

24.04.2021

Corona: Bereits 10.000 Todesopfer in Österreich

Die Zahl der Corona-Todesfälle nimmt stetig zu. Prof. Ulrich H. J. Körtner diskutiert in diesem Kontext die Frage nach dem Umgang mit Leid, Sterben und allen Betroffenen.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

22.04.2021

Freiheit für Geimpfte?

Prof. Ulrich H. J. Körtner geht in seinem Gastkommentar der Frage nach, ob geimpften oder genesenen Personen mehr Freiheiten zugestanden werden sollten als anderen.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

19.03.2021

Working Paper Nr. 4 "Impfen: Freiheit und Verantwortung – Ethische Aspekte der COVID-19-Impfung"

Paper Nr. 4 zum Thema "Impfen: Freiheit und Verantwortung – Ethische Aspekte der COVID-19-Impfung", verfasst von Ulrich H.J. Körtner, diskutiert die wichtigsten ethischen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Impfung gegen das COVID-19-Virus ergeben.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.  

21.01.2021

Viruslast und Dauerfrust - Ausnahmezustand bis Ostern?

Prof. Ulrich Körtner diskutiert u.a. mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober über die Sorge vor der sogenannten „britischen“ Virusmutation, die Impfung gegen das Corona-Virus sowie die Zwangsmaßnahmen der Bundesregierung.

Die Diskussion finden Sie hier.

17.01.2021

Working Paper Nr. 3 "COVID-19-Impfungen durch Turnusärzte und Qualitätssicherung"

Paper Nr. 3 zum Thema "COVID-19-Impfungen durch Turnusärzte und Qualitätssicherung", verfasst von Gerhard Aigner, beleuchtet die Frage nach den benötigten Personalressourcen im Rahmen der COVID-19-Schutzimpfungen und inwieweit Turnusärzte hierfür eingesetzt werden könnten.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.  

08.01.2021

Ehrliche Corona-Aufklärung abseits des "Babyelefanten"

Prof. Ulrich Körtner spricht in einem Interview über die aktuelle Corona-Situation, den Sinn von Impfungen und die Problematik der "Infantilisierung" durch den symbolischen Babyelefanten.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

22.12.2020

Coronaimpfung: "Man sollte mit offenen Karten spielen"

Zum Coronaimpfstoff gibt es Gesprächsbedarf. Immer wieder treten ethische Fragen auf. Etwa, ob man das Gemeinwohl vor eigene gesundheitliche Bedenken stellen sollte. Prof. Körtner gibt Auskunft.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

11.12.2020

Kein Freibrief für Sterbehilfe

Tötung auf Verlangen bleibt laut dem Urteil des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) weiterhin strafbar, nicht aber die Beihilfe zum Suizid. Das Gericht hat damit keinen Freibrief für Sterbehilfe ausgestellt, aber das Selbstbestimmungsrecht gestärkt, wie der Bioethiker Ulrich Körtner in einem Gastbeitrag kommentiert.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

11.12.2020

Die ethischen Dilemmata der Triage

Das Coronavirus bringt Österreichs Spitäler an ihre Grenzen. Sollten Ärzte entscheiden müssen, wer intensivmedizinisch behandelt wird und wer nicht, braucht es transparente Kriterien – etwa Genesungsaussicht und Patientenwille, so Prof. Ulrich Körtner in einem Gastbeitrag. Die sogenannte Triage berge aber ethische Dilemmata.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

13.11.2020

Positionierungspapier: Kinder- & Jugendgesundheit während der COVID-19-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie ist eine komplexe Herausforderung für alle. Die Akutbehandlung schwer Erkrankter sowie Auswirkungen auf Gesundheitswesen, Wirtschaft, Kultur und den Alltag wurden seit Beginn des ersten Lockdowns in den Medien und der Gesellschaft stark thematisiert. Die Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben hingegen bisher wenig Beachtung gefunden.

Das Institut für Ethik und Recht in der Medizin (IERM) sowie die Österreichische Gesellschaft für Kinderschutz-Medizin (ÖGKiM) fordern daher einen stärkeren Fokus auf die junge Generation und ein Offenhalten der Schulen während des zweiten Lockdowns.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Das vollständige Positionierungspapier finden Sie hier.

10.11.2020

Was bedeutet: in Würde sterben?

Ist die Tötung auf Verlangen ein legitimer oder ein überzogener Ausdruck der Autonomie des einzelnen Menschen? Die Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe im Februar, das Grundrecht auf assistierten Freitod straffrei zu stellen, hat auch in Österreich die Diskussion wieder aufleben lassen.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Den vollständigen Beitrag (Interview mit Dr. Maria Kletečka-Pulker, Senderreihe Punkt eins von Ö1) finden Sie hier.

09.10.2020

Working Paper Nr. 2 "Care Fair im 21. Jahrhundert"

Paper Nr. 2 zum Thema "Care Fair im 21. Jahrhundert", verfasst von Ulrich H.J. Körtner, beleuchtet die prekären Verhältnisse in der 24-Stunden-Betreuung sowie die angespannte Lage im Pflegebereich während der Corona-Pandemie.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.  

28.09.2020

Freiheit und Verantwortung in der Krise

Ulrich Körtner, Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, spricht über fehlende Ethikberatung in Pflege- und Seniorenwohnheimen und Freiheit, die es nur kombiniert mit einer Verantwortung für die Gemeinschaft geben kann.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Das vollständige Interview mit Ö1 finden Sie hier.

26.05.2020

Medizinethiker Körtner: "Der Tod war eine Drohkulisse"

Ulrich Körtner fordert, dass Debatten über Corona-Maßnahmen wieder öffentlich und transparent geführt werden – etwa jene zur Impfpflicht.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

08.05.2020

Geld oder Leben? - Darf man Wirtschaft gegen Gesundheit abwägen?

Ingrid Thurnher diskutiert mit ihren Gästen, unter anderem auch mit Prof. Ulrich Körtner, über die österreichischen Strategien zur Eindämmung des Coronavirus’.

Den Link zum Video finden Sie hier.

16.04.2020

Krise zeigt "strukturelle Defizite" im Umgang mit Tod

Blickt man auf die Anzahl der bisher an Covid-19 Verstorbenen und schwer Erkrankten, ist "Österreich zum Glück in einer anderen Situation als Italien oder Spanien", so Prof. Ulrich Körtner zur APA. Trotzdem offenbare die Krise hierzulande "strukturelle Defizite" im Umgang mit dem Tod und dem Thema "Sterben". Vor Konflikten zwischen Jung und Alt warnt er eindringlich.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

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09.04.2020

Recht und Ethik in Zeiten von Corona: "Jeder Mensch hat die gleiche Würde"

Das Coronavirus stellt unser Leben vielfach auf den Kopf. Das entfacht auch eine brisante ethische Debatte. Prof. Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Der Medizinethiker Ulrich Körtner erklärt, warum er nichts von der Coronastrategie der Briten oder Schweden hält, weshalb wir uns nicht nur wegen des Coronavirus an die strengen Maßnahmen halten sollten und warum er nicht an ein Umdenken glaubt.

Quelle: www.sn.at/panorama/wissen/recht-und-ethik-in-zeiten-von-corona-jeder-mensch-hat-die-gleiche-wuerde-85679650 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

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01.04.2020

COVID-19: ORF-Gastbeitrag von Prof. Ulrich H.J. Körtner zum Thema "Ethische Richtlinien sind Gebot der Stunde"

Noch gibt es genug Intensivbetten. Aber auch in Österreich könnte das Gesundheitssystem an seine Grenzen stoßen. Deshalb braucht es ethische Leitlinien, die im Ernstfall bei der Entscheidung helfen, wer zuerst behandelt wird. Als Kriterien nennt der Bioethiker Ulrich Körtner Genesungsaussicht und Patientenwillen. Keine Rolle soll das Alter spielen.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

29.03.2020

 Veranstaltungen


Rechtliche Fragen rund um die COVID-19-Impfung in Österreich und der Schweiz

Am 6.5.2021 veranstaltete die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein einen Vortragsabend (Zoom), der zwei rechtlichen Fragen zur COVID-19-Impfung - Impfpflicht und "Privilegien" für Geimpfte - aus Sicht der Nachbarstaaten Österreich und Schweiz gewidmet war und mit einer Fragerunde abschloss. Die Schweizer Perspektive wurde von Prof. Felix Uhlmann von der Universität Zürich präsentiert, die österreichische von Prof. Karl Stöger. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist online hier verfügbar: https://www.ufl.li/veranstaltungen/im-brennpunkt

Online-Tagung "Beihilfe zum Suizid"

Termin: 22. April 2021, 09:30-17:30

Ort: via Zoom (angemeldete Teilnehmer*innen erhalten den Link per E-Mail)

Mit Erkenntnis vom 11. Dezember 2020 hat der Verfassungsgerichtshof festgestellt, dass das ausnahmslose Verbot der Beihilfe zum Suizid verfassungswidrig ist. Der Gesetzgeber hat bis Jahresende Zeit für eine verfassungskonforme Regelung, welche zugleich dem Anliegen der Suizidprävention Rechnung trägt und Missbrauch verhindern soll.

Die interdisziplinäre Tagung lotet die Konsequenzen des Urteils nicht nur in strafrechtlicher und ärzterechtlicher Hinsicht aus, sondern bezieht auch die Perspektiven der Ethik, der Palliativmedizin und der Pflege sowie der Einrichtungen des Gesundheitswesens ein. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte wie zur politischen Entscheidungsfindung.   

Programm

Wir dürfen Sie auch auf die darauffolgende Veranstaltung "Human Rights Talk: In Würde sterben? Suizidhilfe zwischen Lebensschutz und Autonomie" hinweisen, in welcher ua die Inhalte unserer Online-Tagung diskutiert werden.

Programm

 Allgemeine IERM-News


Neuer Band "Leichenöffnung für wissenschaftliche Zwecke" erscheint 2021!

Hrsg.: Ulrich H.J. Körtner, Christian Kopetzki

Schriftenreihe Ethik und Recht in der Medizin, Band 14

Veröffentlichung: 2021

Ein wichtiger Gradmesser für die Einstellung einer Gesellschaft zum Tod ist der Umgang mit ihren Toten. Die Beiträge dieses Sammelbandes konzentrieren sich auf das Thema der Leichenöffnung zu wissenschaftlichen Zwecken in Forschung und Lehre. Sektionen sind auch in Zukunft unverzichtbar, nicht zuletzt für eine umfassende ärztliche Qualitätssicherung. Ihre Funktion, Bedeutung und Alternativen werden aus medizinischer, medizinethischer sowie aus der Sicht einer kultursensiblen Ethik erörtert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf rechtswissenschaftlichen Fragestellungen, die vom Obduktionsrecht über Sammlungen von Gewebeteilen für wissenschaftliche Zwecke und den Umfang postmortaler Persönlichkeitsrechte bis hin zu einem möglichen Reformbedarf des geltenden Rechts reichen.

Neue Rubrik "IERM-Working Papers"

Das Institut für Ethik und Recht in der Medizin informiert nun auch in der neuen Rubrik IERM-Working-Papers laufend über aktuelle Themen aus den Bereichen Medizinrecht, Medizin- und Bioethik.

Paper Nr. 1, verfasst von Martina Schmidhuber und Karl Stöger, zum Thema "Elektronische Patientenakten in der Pandemie – medizinethische und rechtliche Aspekte" steht nun zum Download zur Verfügung.  

Wilhelm-Hartel-Preis für Ulrich H.J. Körtner

In Anerkennung seiner hervorragenden fächerüberreifenden Forschungstätigkeit im Bereich der Theologie sowie insbesondere der Medizin- und Bioethik ist Ulrich H.J. Körtner von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit dem Wilhelm Hartel-Preis ausgezeichnet worden. Die feierliche Übergabe des Preises fand am 13. Dezember 2016 statt. Der Wilhelm Hartel-Preis in Höhe von 15.000 Euro wird vergeben an Gelehrte, die in Österreich wirken und hervorragende wissenschaftliche Leistungen in den von der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW im weitesten Sinne vertretenen Fächern vollbracht haben. 

Körtner ist seit 1992 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seit 2001 ist er Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, in dem er seit seiner Gründung 1993 tätig ist. Körtner ist auch Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie in Wien. Neben der Medizin-, Pflege- und Bioethik liegen Körtners Forschungsschwerpunkte auf den Gebieten der Fundamentaltheologie und Hermeneutik, allgemeine Ethik, Diakonie, Ökumenische Theologie, Eschatologie und Apokalyptik. 1998 gehörte Körtner zu den Gründungsmitgliedern der Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie, deren Vorsitzender er von 1998 bis 2008 war.

Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse für Ulrich H.J. Körtner

Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Medizin- und Bioethik sowie der Diakonie und der Diakoniewissenschaft wurde Ulrich H.J. Körtner das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik Österreich verliehen. Die Auszeichnung wurde ihm am 15. November 2016 von Staatssekretär Dr. Harald Mader überreicht.

Körtner ist seit 1992 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seit 2001 ist er Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, in dem er seit seiner Gründung 1993 tätig ist. Körtner ist auch Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie in Wien und Bundespfarrer der Johanniter-Unfall-Hilfe Österreich. Seit 1994 ist er Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses für Genanalysen und Gentherapie am Menschen. Er war Mitglied der österreichischen Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt (2001–2013), der World Commission on the Ethics of Scientific Knowledge and Technology (COMEST) der UNESCO (2006–2009) und der österreichischen UNESCO-Kommission (2006–2010).