Neuigkeiten aus unserem Institut ...


Veranstaltungen


Patientenwunsch und Stand der Wissenschaft – am Beispiel des Patient Blood Management

Die Tagung möchte am Beispiel des Patient Blood Management aus rechtlicher, ethischer und medizinischer Sicht beleuchten, welche Bedeutung Änderungen des Standes der medizinischen Wissenschaft für Behandlungswünsche von Patient*innen haben, insbesondere, wenn diese nicht oder nicht nur medizinisch motiviert sind. Dementsprechend werden Angehörige all dieser Disziplinen zu Wort kommen und den medizinischen und ethischen Hintergrund, aber auch den krankenanstaltenrechtlichen und den strafrechtlichen Rechtsrahmen erörtern. Die Tagung wird gemeinsam vom Institut für Ethik und Recht in der Medizin (IERM) und dem Lehrstuhl für Medizinrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien durchgeführt.

Wann: Mittwoch 28.9.2022, Einlass ab 12.30 Uhr

Wo: online via Zoom und im Seminarraum Alte Kapelle (Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2, 1090 Wien, Hof 2.8)

Anmeldung und Teilnahme:
Die Veranstaltung wird in hybrider Form und im Einklang mit allfälligen Corona-Regelungen zum Veranstaltungszeitpunkt durchgeführt. Aufgrund begrenzter Sitzplätze vor Ort geben Sie bei der Anmeldung bis 15.9.2022 an brigitte.kadecka@univie.ac.at bekannt, ob Sie in Präsenz oder online teilnehmen möchten. Personen, die den Wunsch einer Teilnahme in Präsenz bekanntgegeben haben, werden bis zum 21.9.2022 verständigt, ob eine Präsenz- oder eine Online-Teilnahme möglich ist.

Online Teilnahme: Für online teilnehmende Personen besteht die Möglichkeit, die Vorträge zu verfolgen und an der Diskussion teilzunehmen. Zur Online-Teilnahme ist noch eine Anmeldung bis 25.9.2022 möglich. 

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlost.

Tagungsfolder als Download.

 

Gerechtigkeit und Solidarität: Perspektiven für Bioethik und Biopolitik

IERM-Symposion 2022

 

Wann: Am 17. November 2017 von 15:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: VanSwieten-Saal der Medizinischen Universität Wien

Die Covid-19-Pandemie, die Diskussion um Impfen und Impfpflichten wie auch die Rahmenbedingungen für das neue Gesetz zu Assistiertem Suizid haben auch das Institut für Ethik und Recht (IERM) an der Schnittstelle zwischen Politik und Ethik intensiv beschäftigt. Freiheit und Fürsorge, Gerechtigkeit und Solidarität waren und sind kontrovers diskutierte Leitbegriffe der öffentlichen Debatte. Die beiden letztgenannten Begriffe stehen auch im Mittelpunkt des diesjährigen IERM-Symposiums. Es soll nicht nur der Selbstreflexion dienen, sondern möchte auch den Blick im Themenfeld mit Kolleg:innen aus Wissenschaft und Praxis im deutschsprachigen Raum weiten und in die Zukunft richten. Im Rahmen des Symposions wird nicht nur die Rolle des IERM im Feld der österreichischen Bioethik und Biopolitik zur Sprache kommen; die langjährige Institutsleitung wird von O. Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Ulrich Körtner auf Univ.-Prof. Dr. Karl Stöger übergehen. Ulrich Körtner wird dem Institut als stellvertretender Institutsleiter erhalten bleiben.

Kurze Programmvorschau:

Begrüßung/Würdigung aus den Rektoraten und Dekanaten UniWien/MedUni Wien

Keynote: Peter Dabrock: "Solidarität und Recht im digitalisierten Gesundheitswesen - Perspektiven konkreter Ethik"

Resonanzen:

  • Christiane Druml: Bioethik u. Biopolitik - die Quadratur des Kreises?
  • Arne Manzeschke: Bioethik. Standorte zw. Kirchen, Universitäten und Gesellschaft
  • Martina Schmidhuber: Bioethik - Würdeschutz für Menschen in vulnerablen Situationen

Podiumsgespräch: "Wie das Richtige richtig tun? Was kann Bioethik dazu beitragen und welche Rahmenbedingungen braucht es von Seiten der Biopolitik?"
Mit Ulrich Körtner, Christiane Druml, Christian Kopetzki, Sigrid Müller, Sabine Pleschberger u.a.

Buffet und geselliges Beisammensein.

Anmeldung: Symposion ausgebucht - wir führen eine Warteliste! Für Aufnahme auf die Warteliste wird um Anmeldung unter ierm@univie.ac.at gebeten. 

Call for Abstracts

23. Workshop des Arbeitskreises „Medizin und Theologie“ zum Thema:

Spezialisierung und Ganzheitlichkeit: Multiprofessionelle Teams und deren Umgang mit den unterschiedlichen methodischen Zugangsweisen zu Krankheit und Gesundheit

Wann: 27. - 28. Januar 2023

Wo: Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Universität Wien
1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8

Wiss. Tagungsbeirat: Reiner Anselm, Julia Inthorn, Lukas Kaelin, Ulrich Körtner, Martina Schmidhuber

Call / mehr Informationen herunterladen.

Publikationen und Presse


Neue IERM-Working-Papers

Das Team des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin publiziert regelmäßig die IERM-Working-Papers - österreichische Kommentare zu Medizinrecht, Medizin- und Bioethik.

Alle IERM-Working-Papers finden Sie hier.

Neue Publikation zum Thema "Assistierter Suizid"

Assistierter Suizid: Hintergründe, Spannungsfelder und Entwicklungen

Editors: Angelika Feichtner, Ulrich Körtner, Rudolf Likar, Herbert Watzke, Dietmar Weixler

Die Legalisierung der Beihilfe zum Suizid bringt tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen mit sich. Das bisherige Selbstverständnis von Medizin und Pflege wird in Frage gestellt und es wird eine neue Auseinandersetzung mit dem Leid am Lebensende erfordern.

Das Buch bietet einen Überblick über die ethischen Aspekte und die internationalen Entwicklungen der Suizidassistenz sowie über die Spannungsfelder, die sich durch die Legalisierung der Beihilfe zum Suizid aus der Sicht von Palliative Care ergeben. 

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Beitrag von Ulrich Körtner zu "Synthetische Embryonen: Ungeklärter Rechtsstatus"

In einen Gastbeitrag bei ORF Science skizziert Prof. Ulrich H.J. Körtner ethische und rechtliche Fragen rund um Synthetische Embryonen: Die Forschung auf dem Weg zu Embryonen, die ohne Verwendung von Keimzellen erschaffen werden, hat mit den jüngsten Studien in Israel und des USA eine neue Stufe erreicht. Die vorliegenden Ergebnisse sind beeindruckend und das Potential hoch. Sie könnten zukünftig bei der Forschung zur Entstehung von Krankheiten in frühen Entwicklungsstadien, als Alternative zu Tierversuchen oder bei der Gewinnung von Gewebe für Organtransplantationen helfen. Doch auch einige ethische und rechtliche Fragen sind zu bedenken. 

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Die 4. Auflage der Pflegeethik ist da!

 

Die 4. überarbeitete Auflage des Grundkurs Pflegeethik von Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Ulrich Körtner beschäftigt sich mit den Grundlagen sowie Grundfragen der Pflegeethik und den Methoden der ethischen Urteilsbildung. Thematisiert werden ethische Probleme in der Pflegeforschung, in der Transplantations- und Intensivmedizin sowie am Lebensende. Der Band informiert über die Arbeitsweise klinischer Ethikkomitees und stellt einschlägige Ethikdokumente und Gesetzestexte vor. Eine Reihe von Fallbeispielen gibt den Leser:innen weiters die Möglichkeit, die Prinzipien und Regeln der Pflegeethik selbst zu erproben. 

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Band 15 der Schriftenreihe Ethik und Recht in der Medizin ist da!

Pflege- und Gesundheitsethik: Potentiale, Reflexionsräume und Handlungsimpulse für ein solidarisches Gesundheitswesen

Hrsg.: Stefan Dinges, Ulrich H.J. Körtner, Annette ​Riedel

Der Tagungsband des ersten Wiener Pflege- und Gesundheitsethik-Kongresses spannt einen weiten Bogen von grundlegenden Theorien und historischen Reflexionen. Die Beiträge fragen nach der Wirksamkeit und dem Gestaltungsrahmen einer (zukünftigen) Ethik für die Gesundheitsberufe und die Gesundheitssysteme im deutschsprachigen Raum.

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Geschichte des IERM – jetzt zum Nachlesen!

Unter dem Titel „Das Wiener Institut für Ethik und Recht in der Medizin – Geschichte, Forschungsschwerpunkte und Vernetzungen“ hat Institutsvorstand Univ.-Prof. Dr. Ulrich H.J. Körtner die Geschichte und Forschungsbeiträge des IERM als Teil des Sammelbands „Medizin in Wien nach 1945: Strukturen, Aushandlungsprozesse, Reflexionen“ aufgearbeitet.

Hier als Download zum Nachlesen.

Stellenausschreibungen und Sonstiges


Stellenausschreibung

Organisationsassistent*in am Institut für Ethik und Recht in der Medizin

Wann: ab 26.09.2022 bis 15.08.2023.

Beschäftigungsausmaß: 20 Stunden/Woche
Einstufung gemäß Kollektivvertrag: §54 VwGr. IIIa
Darüber hinaus können anrechenbare Berufserfahrungen die Einstufung und damit das Entgelt bestimmen.

Ihre Aufgaben:

  • Administration von Drittmittelprojekten
  • Betreuung der Homepage (Typo3)
  • Allgemeine Verwaltungsaufgaben
  • Erstellen und Verwalten von Datenbanken
  • Korrekturlesen und redaktionelle Bearbeitung wissenschaftlicher Texte, Vorträge, Power Point Präsentationen (Englisch)
  • Vorbereitung der Druckvorlagen, Abwicklung des Publikationsvorgangs
  • Mithilfe bei der Abwicklung der Stipendien, Sommerkurse etc.
  • Unterstützung der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen in allen administrativen Belangen
  • Aufbereitung von Materialien für E-Learning
  • Betreuung von Gastvortragenden
  • Mithilfe bei der Organisation von Tagungen, Kongressen, Meetings etc.


Ihr Profil:

  • Allgemeine oder Berufsbildende mittlere bzw. höhere Schule
  • Umfassende EDV-Anwenderkenntnisse (MS Office)
  • Gute Englischkenntnisse
  • Kenntnisse in bzw. Erfahrung mit E-Learning
  • Erfahrung in der Abwicklung von administrativen Aufgaben bei Forschungsprojekten
  • Hohe schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
  • Hohe Service- und Kund*innenorientierung
  • Organisationsfähigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Flexibilität
  • Belastbarkeit
  • Bereitschaft zur Weiterbildung
  • Von Vorteil sind Kenntnisse der universitären Strukturen und Abläufe bzw. Erfahrung in der universitären Verwaltung sowie Kenntnisse in den Programmen SAP, Typo3 und InDesign.

Sprachen:

  • Deutsch: Exzellente Kenntnisse (Musskriterium)
  • Englisch: Gute Kenntnisse (Musskriterium)

EDV

  • Anwenderkenntnisse: MS Office & Internet (Musskriterium)
  • Sonstige: SAP (Sollkriterium)

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Motivationsschreiben unter der Kennzahl 13556, welche Sie bis zum 30.09.2022 per Mail an Mag. Sabine Parrag oder über die Ausschreibung des Job Centers der Universität Wien zusenden.

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